Begeistern – eine Geschichte

Ich möchte Menschen durch ein Licht begeistern. Ein Licht das aus dem Inneren leuchtet. Ich möchte dir so gerne mitteilen, dass ich lebe. Wenn du mich kennst wirst du wissen warum. Wenn dir mein auch mein Name nichts sagt, dann lass dich durch meine Worte führen.

Wahrscheinlich weißt du, dass alles Leben ein Ende hat. Wahrscheinlich hast du auch etwas Angst davor. Ich auch. Aber darum habe ich mich auf die Reise begeben, um herauszufinden, was das Ende ausmacht. Kein Mensch ahnte bis dahin, das aus meiner Geschichte die größte Geschichte der Menschheit werden sollte.

Geboren bin ich in relativ wohlhabenden Verhältnissen, was meine Familie angeht. Jedoch kam ich auf einer Reise zur Welt, sodass mir immer Armut nachgesagt wird. Mein Ziehvater konnte dennoch gut von seiner Hände Arbeit leben. Als Kind saß ich oft im Tempel und lauschte den Oberen. Vieles, was sie sagten, ging gegen die Freiheit der Liebe. Vieles was sie sagten beruhte auf alten Regeln, die den Menschen nicht mehr dienten. Vieles war im Ritual verkommen. Daher wurde ich wütend und so wusste ich doch, dass mein Vater die Liebe der Menschen ist.

Getragen von ihm floh ich in die Wüste bevor meine Zeit gekommen war. Dort fastete ich und erkannte, dass das Leben als das Stärkste in mir pulsierte. So getragen ließ ich mich taufen. Getragen von der Macht des Einen. Er rief mich immer wieder meinen Freunden zu erzählen, was sie brauchten, um in Liebe zu erstrahlen und den Menschen ein Vorbild zu sein.

Viele Jahre zog ich mit ihnen durch das Land. Getragen von der Gnade meines Vaters heilte ich viele Menschen und wurde schließlich so bekannt, dass ich den Oberen ein Dorn im Auge war. Sie würden mir zu meinem Ende verhelfen. Das roch ich nun auch. Aus Angst davor schwitzte ich Blut und Wasser. Dennoch wusste ich mich durch meinen Vater im Leben getragen. Er führte mich. Ich führte sie.

Von nun an war es mein Wille, dass ich den Menschen zutiefst im Dienst verpflichtet sei. Ich wollte sie retten, nicht richten. Doch das erkannten sie nicht. Nicht alle. Viele Fans hatte ich. Doch sie waren letztendlich keine Freunde. Vor Pilatus entschied sich der Weg in mein Ende. Ich gab mich hin. Wollte ich den Menschen doch auch hier zeigen, dass ich mutig war und ihnen in Liebe diente.

Den steilen Berg sollte ich nun erklimmen. Durch Folter und Not war ich bereits gegangen. Doch der Tod war mir nie näher als am Kreuz. Ich folgte ihm in sein Reich. Dort verweilte ich, bis ich wieder Sehnsucht nach meinen Freunden hatte. So stieg ich aus dem Grab und zeigte mich.  Gott, was war das herrlich den Tod nicht als Ende, sondern als vorübergehenden Gastgeber zu wissen.

Am Grab standen die Frauen. Meine Lieben. Doch von mir ging ein Strahlen aus, sodass ich sie senden musste zum Haus, in dem sie alle weilten. Hatten sie mich erst danach erkannt. Ich folgte ihnen. Lebendig und doch durchbohrt. Ich sprach zu ihnen, behauchte sie mit dem Geist meines Vaters, auf dass sie von der frohen Botschaft des ewigen Lebens ebenso begeistert seien, wie ich. Auch sie durften strahlen! Im Geist der Liebe…

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