Funkenherz – ein Gedicht

Hüte Dich vor‘m Funkenherz

Im heißen Liebgefieder

Vom Jenseits dringt die rauhe Terz

dringt durch und durch die Glieder

Es webt ein lieblich Werben

Sich in und um‘s Gebeine

Heilig beten, heilig sterben

Will ich nicht nur zum Scheine

Im Gott der Allmacht findest Du

Sowohl Glück als Schmerzen

Es stieben Funken hoch im Nu

Es brennt wie von tausend Kerzen

Erquickend ist die Funkenlast

Im Herzen hier und immer

Trunken bin vor Tränen fast

Dort im eis‘gen Zimmer

„Liebe“ schreit mein brennend‘ Ich

Statt in Ruh‘ zu glimmen

Funkenherz entflammte sich

Durch sein empathisch Ringen

Alsbald entstand ein feurig Reich

Tief im Seelengrunde

Funkenherz, ach Funkenherz

Mir schlägt die letzte Stunde

So geb‘ ich mich auf im zwölften Kreis

Vom Monat bis zum Jahre

Werd‘ alsbald der Liebe gleich

Und leb‘ nicht im Talare

Viel stetig ringt das Ich um Atem

Des Wesens ganz vom Liebesfeuer

Ganz nah dem ew‘gen Garten

Löst sich auf was lieb und teuer

Brennend bist Du Liebesschatz, oh selig Funkenherz

In seiner Mitte ist Dein Platz und er tief in Dir drinnen

Vereint seid Ihr wie Sonnenerz

In ewig heil‘gem Klingen.

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